Video / Raum_Installation

1 Channel, 16:9

Video 25 min Loop

Sound: Performance Field

Installation: Black Box, Screen, Bass Speaker

Year:2017

Performance: M. K.


Zur Arbeit

In einem qualvollen Prozess entschält sich eine pulsierende Stofflichkeit in die maschinelle Verortung des Leibes.
 ES schreibt die Maschine um, in einen THRON, der die Erinnerung an die MASCHINE als gewaltsamen Prozess nicht auslöschen kann.
Wenn die Schichten eines sich Verhüllenden in ihrer Ungewissheit als Effekt eines Drängens nach Befreiung ausgegeben werden; verharrt jede Erleichterung davon als ein zukünftiges Unbehagen. Das Trauma und die Erinnerungen sind die Säfte des Leibes, die die Maschine in eine geometrische AnOrdnung bringt - als Ästhetik - als Reduktion und Ordnung, die den Saft ignoriert. 
Das aus der Küche und dem Kerker Entflohene oder Entrissene, nun Gräfin einer West-Ost-Modernisierten Wohn-Einheit, kann nur leidlich der stattgefundenen Umdeutung der Maschine zum Thron utopische Spuren abgewinnen. Die Vorstellungen vom (Multioptions-)Subjekt kleben am historisierten Objektsubjekt wie weinendes Lametta. Der Wille zum Atmen wird zum Mode-Accessoire einer ökonomisierten Auffassung von Sein oder Befreiung. (Mano Krach, 2017)